Bosnische Bürgermeister knüpfen Netzwerk nach Österreich
15 GemeindevertreterInnen auf Steiermark-Besuch

Um Kriterien und Standards im Zusammenhang mit Gemeindeprojekten kennen zu lernen, waren kürzlich 15 Bürgermeister und GemeindevertreterInnen aus Bosnien-Herzegowina in der Steiermark. Während eines zweitägigen Seminars in Graz lernten Vertreter aus Sarajewo, Bihać, Sanski Most, Bužim, Fojnica, Kupres und anderen Gemeinden die Voraussetzungen kennen, die erfolgreiche Partnerschaften bzw. Projekte haben müssen. Das Seminar wurde von der FA1E – Europa und Außenbeziehungen des Landes in Kooperation mit der Stadt Graz, der Grazer Stadtwerke AG und dem Städtebund organisiert. Die Initiative dazu ging von Dr. Jörg Hofreiter aus, dem Honorarkonsul von Bosnien-Herzegowina.
Das Interesse an solchen Weiterbildungsmaßnahmen in Bosnien-Herzegowina ist groß; für das Seminar waren einerseits noch weitere Gemeinden angemeldet, deren Vertreter aber Grenzformalitäten nicht erfüllten. Andererseits stieß es in dem Balkan-Land auf großes Interesse - so brachte etwa das e-Journal " B&H Business daily" einen ganzseitigen Bericht.
Wichtigstes Ergebnis: Viele Städte und Gemeinden in Bosnien-Herzegowina sind auf der Suche nach Partnern, vor allem für Projekte im Umwelt-, Abfall- und Trinkwasserbereich, im Tourismus aber auch im Zusammenhang mit der Wiedererrichtung kultureller Infrastruktur.
Interessenten (auch Investoren) sind erwünscht: josef.bauer@stmk.gv.at