Steirische Verwaltung als Muster für demokratische Strukturen in Tschetschenien
Europarats-Demokratieprogramm ermöglichte Studienreise in die Steiermark
Graz [02.12.2008] Eine hochrangige Gruppe von Repräsentanten aus der zur Russischen Föderation gehörenden Tschetschenischen Republik besuchte Anfang Dezember 2008 die Steiermark, um die Verwaltungsstrukturen Österreichs kennen zu lernen. Der Studienbesuch fand im Rahmen eines Programms des


Im Zuge des Steiermark-Tages wurden einerseits die "Aufgaben der Verwaltung in der Steiermark" von Dr. Renate Krenn-Mayer (Verfassungsdienst und zentrale Rechtsdienste) sowie das Thema "Gemeindeaufsicht" durch Herrn HR Dr. Karl Paier von der Fachabteilung für Gemeinden und Wahlen erläutert. Dann schilderte der Gleisdorfer Bürgermeister Christoph Stark - im Zivilberuf ebenfalls Verwaltungsbediensteter des Landes - die Aufgaben der Gemeinden.
Die Kollegen aus Tschetschenien sind in verschienenen Verwaltungsbereichen tätig:
- Khuchiev Muslim - Leiter der Stadtverwaltung der Hauptstadt Grosny
- Magomaev Shemil - "Bezirkshauptmann" des Bezirks Vedensky
- Mokhchaev Supyan - "Bezirkshauptmann" von des Bezirks Urus-Martanovsky
- Edelgiriev Ilias - Stv. Finanzminister der Tschetschenischen Republik
- Sultigov Uvaisalgirin - Stv. Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel
- Zhamaldaev Shaid - "Bezirkshauptmann" des Bezirks Grozny Umgebung
- Baikhadzhiev Ramzan - Stellvertretender Minister für Ländliche Entwicklung
- Nukhazhiev Nurdi - Menschenrechtskommissar der Tschetschenischen Republik
Die Delegation wurde begleitet von Expertinnen aus der Russischen Föderation, des Europarates, vom KDZ sowie des Landes Steiermark:
- Bastanzhieva Svetlana - Abteilungsleiterin für Wirtschaft und Politik im russischen Rechts-Forschungs-Zentrum, Moskau
- Atanasova Vesna - Verantwortliche im Europarat - Generaldirektion für Demokratie und Politische Angelegenheiten
- Schantl Alexandra, KDZ Wien
Zöberer-Brandner Eva, Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen
-> Joint Programm für die Russische Föderation des Europarates