Quo vadis Europa? - Der Weg zur Europawahl 2009
Diskussionsabend am RESOWI der Universität Graz


Graz (05.05.2009) - Aus aktuellem Anlass lud die Europäische Studierendenvereinigung in Österreich (ESTÖ) im Rahmen ihrer bereits bekannten Reihe „Quo vadis Europa?" zu einer Abenddiskussion zum Thema „Die Wahlen zum Europäischen Parlament 2009 - Die Europäische Union zwischen Demokratie und Bürokratie".
Thomas Mayer, langjähriger Brüssel-Korrespondent des "Standard", die Europarechtsexpertin Kirsten Schmalenbach, der politische Philosoph Christian Hiebaum, die Kandidatin zum Europäischen Parlament Hildegard Weidacher-Gruber sowie Brigitte Kratzwald von Attac, versuchten dabei Gründe für die zunehmende EU-Verdrossenheit der ÖsterreicherInnen auszumachen und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Heftig wurde über die Bedeutung von Transparenz im europäischen Entscheidungsprozess debattiert, der, zumindest in ihrer falsch verstandenen Form, nicht alle etwas abgewinnen konnten. Auch bereitete die Balancierung zwischen stärkerer demokratischer Mitbestimmung und Aufrechterhaltung der Effektivität der EU den DiskutantInnen sichtlich Kopfzerbrechen.
Nach einer lebhaften Diskussion mit durchaus kritischer Beteiligung der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft ließ man den Abend im Anschluss bei einem Buffet entspannt ausklingen.
Text: Harald Steinwendter ( ESTÖ)
Kontakt => Gernot Walter / "europe direct" Steiermark/ Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen