"Café Europa" mit dem Generalsekretär des Ausschuss der Regionen Gerhard Stahl
Lissabon-Reformvertrag nützt einem Europa der Regionen

Graz. – Zu einem top-aktuellen Thema bezog am Freitag, 19. Oktober 2007, der Generalsekretär des EU-Ausschusses der Regionen (AdR), Gerhard Stahl, in Graz im Rahmen eines „Café Europa“ Position, indem er die wenige Stunden zuvor erzielte Einigung beim EU-Gipfel in Lissabon kommentierte: „Der Reformvertrag stärkt die Rolle der Regionen sowie den Einfluss der regionalen und nationalen Parlamente", erklärte Stahl im Rahmen einer Diskussion, die vom EuropeDirect-Informationsnetzwerk Steiermark im Rahmen der „Open Days“ des AdR veranstaltet wurde. Stahl begrüßte, dass eine „soziale Komponente“ in der Übereinkunft der 27 EU-Regierungs-Chefs in Lissabon vorgesehen ist. „Dadurch wird zum Beispiel eine ausgewogene Regionalentwicklung sichergestellt“, unterstrich stahl. Schließlich hob er auch hervor, dass für die Regionen Europas in Fragen der Subsidiarität nun erstmals ein Klagerecht verankert werde, dass der AdR künftig ausüben kann.