Kulturbrücke ins Krisengebiet: 520 Bücher für Georgien
Fortsetzung der steirischen Hilfe trotz Kriegshandlungen

Seitens der Kulturabteilung des Landes sorgte Mag. Christa Eisner dafür, in jedem Buch eine Widmung des Landes Steiermark anzubringen. Berufsschullehrer Johann Hasenhüttl aus Graz-St. Peter, der im Rahmen einer Partnerschaft schon mehrfach mit steirischen Lehrlingen aus den Landesberuffschulen 4 und 5 zum Hilfseinsatz in Georgien war, erklärte sich bereit, den Transport zu organisieren und bis vor Ort zu begleiten. Unterstützung fand er bei der AUA, die als eine der wenigen Airlines aus Mitteleuropa regelmäßig die Hauptstadt Tiflis anfliegt; AUA-Chefin Eva Berger ist gleichzeitig Honorarkonsulin Österreichs in Georgien.
Übrigens: Die "Kulturbrücke" zwischen der Steiermark und Telawi war auch während der kriegerischen Auseinandersetzungen vor einigen Wochen nicht unterbrochen worden, als ein anderer Berufsschullehrer gerade drei PCs sowie andere Schulsachen nach Telawi transportierte. Die Deutschlehrerin der Schule, Lela Ingriaschwili, berichtete damals: "Es war wirklich ein Risiko nach Telawi zu fahren - aber sie haben trotzdem geholfen."
Graz, am 19. September 2008