Benefizsuppenessen in der Grazer Burg
Katholische Frauenbewegung sammelt für Frauenprojekte in Asien und Lateinamerika

Graz (14. 03. 2011). - Unter dem Motto „Teilen macht stark" ruft die katholische Frauenbewegung (kfb) alljährlich in der Fastenzeit zum Benefizsuppenessen auf. Heute Mittag(14.03.2011) lud die kfb gemeinsam mit Landeshauptmann Franz Voves zu dieser traditionellen Veranstaltung in den Weißen Saal der Grazer Burg, der Erlös kommt dem Auf- und Ausbau von Frauengruppen in Asien und Lateinamerika zugute. LH Voves bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helferinnen, die „ein tolles Zeichen für die Steiermark setzen". Zugleich unterstrich er das Engagement des Landes: „Wir werden den Budgetansatz für Entwicklungszusammenarbeit trotz des Sparpakets nicht kürzen."
Diözesanbischof Egon Kapellari, der auf den Tag genau vor zehn Jahren zum Bischof der Diözese Graz-Seckau ernannt worden war, betonte die Bedeutung des Fastens in der katholischen Kirche: „Wer fastet, nimmt sich zurück, damit es anderen besser geht – und genau das ist auch das Ziel des Benefizsuppenessens." Die Vorsitzende des Arbeitskreises Fasttag, Angela Lienhart, erklärte den internationalen Kontext: „Projekte wie dieses überwinden Kontinente und Konfessionen." Elizabeth Sepulveda von der kolumbianischen Partnerorganistation „Vamos Mujer" lieferte einen Einblick in ihre tägliche Arbeit und machte so klar, wie wichtig die Unterstützung ist: „In Kolumbien herrscht seit fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg, alle sechs Stunden wird eine Frau Opfer von Gewalt. Wir wollen Frauen und Mädchen helfen, ihre Rechte zu erkennen und durchzusetzen."
Im Dienste der guten Sache löffelten unter anderem Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Grüne-Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek, Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, Sozialstadträtin Martina Schröck sowie Gemeinderätin Sissy Potzinger.
Graz, am 14. März 2011